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Die Richii EM in Hannover - Der Blog

Dieses Wochende findet die Richii EM in Deutschland statt und das tapfere Kasu Team macht es sich zur Aufgabe nicht nur Ruhm sondern auch Ehre für den Verein zu erlangen und wird sich deshalb am Fr um 8 Uhr ins Auto werfen um in den hohen Norden düsen. Dort wo das Bier noch dreckig und die Küchen alt sind, wird sich das Schicksal der besten Richii Spieler entscheiden.

Diese Ereignis wird in Form dieses Blogs quasi live übertragen. Wir versuchen euch mit viel Fotos und aktuellen Stimmungsbildern zu versorgen. 

Die Euphorie ist groß: http://forum.otaku.at/index.php?topic=407.0

In zwei Tagen geht hier die Berichterstattung weiter.

Alle Bilder werden nachgereicht, mein Internet hier mag AJAX nicht...

 Richii - Alles, ausser Fussball.

Die Abfahrt

Der Tag begann mit einem herrlichen Frühstück bei Yinkou mit Toast, Müsli und sogar gekochten Eiern.(Großen Dank an Yinkou's Mum). Gleich die erste Geschichte von Gyoukou verblüffte uns. Er erzählte uns nämlich, dass sein Vater ein hart gekochtes Ei schälen kann, indem er es gegen die Wand wirft. Wir baten ihn um eine Demonstration, aber er ist ja ein n00b und konnte es nicht.

 

Die Reise

Satt nach dem leckeren Frühstück ging es bereits um 8:00 Uhr von Yinkou los, wenn auch mit einer kleinen Panne. (Jaja, da hat jemand was Zuhause vergessen und wir mussten umdrehen *zu Boti schiel*) Nach einer angenehmen Fahrt wurde Greedence um 10:00 Uhr aus seinem Heimatkaff, pardon, Heimatort abgeholt.

Dieser Ort liegt wortwörtlich zentral...
Und damit meine ich nicht das "zentral" wie im Zentrum einer Metropole sondern eher das "zentral" wie im Zentrum einer Schlucht zwischen einpaar Bergen in der Pampa. Mit Schneeketten und einem Offroad-Antrieb gelang es letztendlich uns aus dieser Buckelwelt lebendig zu befreien.

Die Fahrt durch das restliche Österreichische Gebiet verlief reibungslos, ebenso bei der Deutschen Grenze. Erst als wir die Deutsche Autobahn befuhren, kam der Terror über uns. Im Gegensatz zu dem fließenden Verkehr auf Österreichischen Autobahnen erscheint der Deutsche Verkehr viskos wie Honig, mit dem Unterschied das Honig süß und die fahrt bitter war.
 
In Nürnberg angekommen, versuchte uns das TÜV weiter zu terrorisieren.
(Zur Erklärung: In gewissen Teilen Deutschlands braucht man eine Prüfplakette um sie befahren zu dürfen. Diese Plakette zeigt lediglich die Abgaswerte eines Fahrzeuges.)

Unsere Ziel, Hannover, ist so ein Teil Deutschlands. Deswegen mussten wir uns so eine Plakette ausstellen lassen. Dieses Verfahren ist lediglich Zettelarbeit und erfordert keinerlei Prüfung am Fahrzeug. Dies schien die Verwaltungskraft des TÜV Süd in Nürnberg nicht zu wissen und ließ uns eineinhalb Stunden auf den Mechaniker warten.
Währenddessen haben wir uns aber Sinnvoll mit Essen-suchen beschäftigt und fanden eine ziemlich gute Dönerbude. Aber das war ja noch nicht der Höhepunkt unseres Abstechers nach Nürnberg. Als wir nämlich wieder bei TÜV ankamen meinte diese Sekretärin, ach tut mir Leid, meinte diese Verwaltungskraft tatsächlich, dass...
...Wir bitte den Warteraum verlassen sollen, weil sie so dann Besser arbeiten kann.

Wir vier waren daraufhin sprachlos. (Punkt)



Unverzüglich verließen wir das Wartezimmer und als sich die Türe geschlossen hatte, brachen wir alle in schallendem Gelächter aus.
Letztendlich bekamen wir unsere kleine, grüne Plakette (um den Österreich-Preis von € 15, wobei das selbe Deutsche nur € 5 kostet...) und wir konnten unsere Reise fortsetzen. Nach fünf weiteren Stunden Fahrt und mit Hilfe unserer genialen GPS Anlage aus dem Hause Nintendo, landeten wir endlich beim Campingplatz am Rand von Hannover, geschlaucht aber optimistisch.

Schnell bauten wir ein Zelt auf indem Greedence, Gyoukou und Shigure Heute Abend übernachten werden. Nach einigem Schabernack führen wir dann Yinkou in sein Hotel und trafen dort schon die ersten Turnierteilnehmer sowie unseren fünften Mann: Flydragon.

Um 23:00 Uhr trennten wir uns dann letztendlich, damit wir alle zu Bett kommen und wir alle für Morgen ausgeschlafen sind.
Die Einschreibung  zur EM beginnt um 9:00 Uhr Früh und eine Stunde später die ersten Spiele.


P.s.: Süssigkeiten sind kein Nahrungsersatz.

 

Der erste Tag

Nachdem hunderten von Fröschen, ein Windkraftwerk und eine Deutsche Autobahn versucht haben die Camper um den Schlaf zu bringen, konnten wir aktiv in den Tag starten. (Dies verdankten wir den Oropax.) Boti hingegen hatte eine sehr angenehme und tipp-reiche Nacht, dazu ein gaaanz tolles Frühstück. *g*

Der Beginn

Das Turnier begann wie ein gutes Turnier beginnen muss.

Stress.

Alle vier Spieler waren vom Tode verängstigt von der Übermacht der Holländer und den Gerüchten über die Japanischen Yakuza Rep-Player.
Die erste Runde verlief wie es von unseren Österreichischen Nationalteam zu erwarten war.

We died.

Nach einer langen und leckeren Mittagspause ging das Verlieren weiter.
Fazit des ersten Tages:

Von insgesamt 80 Teilnehmern

Platz 73: Gyoukou
Platz 69: Greedence
Platz 62: Shigure
Platz 39: Yinkou

Trotzdem ist unser Team optimistisch für den nexten Tag, einpaar Yakuman Hände und wir schaffen die ersten Plätze.

 


P.s.: OOOU-EEEEEEEENNNN-DAAAAAAAAAAAN!